WARUM ICH UNTER SUCHE.

Weil das Selbstverständliche nicht selbstverständlich ist.

MANIFEST / STEFFEN ROLLA

Ein Manifest über Wahrnehmung, Gewohnheiten und Veränderung.

Wir treffen jeden Tag Entscheidungen.
Wir beurteilen Menschen, Produkte, Situationen und Möglichkeiten.
Wir entwickeln Strategien, gestalten Prozesse und suchen nach Lösungen.
Dabei verlassen wir uns auf Erfahrungen, Wissen und Annahmen.
Doch wie oft untersuchen wir eigentlich, was unsere Entscheidungen beeinflusst?

WAS WIR FÜR
SELBSTVERSTÄNDLICH
HALTEN,
HINTERFRAGEN
WIR SELTEN.

Genau dort beginnt meine Arbeit.

Ich untersuche alltägliche Dinge, vertraute Abläufe, Sprache, Verhaltensweisen und Entscheidungen.
Nicht, um zu beweisen, dass etwas richtig oder falsch ist.
Sondern um sichtbar zu machen, was wir bisher übersehen haben.

Anschnitt eines Brotes mit großen, unregelmäßigen Löchern in der Krume.

Ein Loch im Brot kann als Fehler erscheinen – solange wir davon ausgehen, dass Brot auf eine bestimmte Weise gegessen werden muss.
Eine Dose Fisch kann billig oder teuer wirken – abhängig davon, welche Vorstellungen von Qualität, Herkunft und Wert wir mit ihr verbinden.

Was wir sehen, ist nie ganz unabhängig davon, was wir bereits denken.
Und was wir denken, beeinflusst, wie wir handeln.

UND WAS WIR DENKEN,
BEEINFLUSST,
WIE WIR HANDELN.

Deshalb beginne ich nicht mit fertigen Antworten.
Ich beobachte. Ich hinterfrage. Ich vergleiche. Ich verändere Perspektiven.
Ich experimentiere.

Dabei untersuche ich auch meine eigenen Annahmen.
Denn wer etwas verändern will, muss bereit sein, die eigene Sichtweise infrage zu stellen.

ICH BEOBACHTE.
ICH HINTERFRAGE.
ICH VERGLEICHE.
ICH VERÄNDERE
PERSPEKTIVEN.
ICH EXPERIMENTIERE.

Meine Untersuchungen verbinden künstlerische Forschung, Gestaltung, körperliche Erfahrung und experimentelles Denken.
Sie können zu Bildern, Texten, Objekten, Interventionen, Gesprächen oder gemeinsamen Erfahrungen führen.
Manchmal entsteht ein sichtbares Ergebnis.
Manchmal eine neue Frage.
Manchmal verändert sich nur der Blick auf etwas, das längst bekannt war.

AUCH DAS KANN EIN
ENTSCHEIDENDER
ANFANG SEIN.

In Unternehmen, Organisationen und Gesellschaften entstehen viele Herausforderungen nicht allein durch fehlendes Wissen.
Manchmal liegt die Schwierigkeit darin, dass wir uns zu sehr an bestimmte Denkweisen, Bewertungen und Abläufe gewöhnt haben.
Eine Untersuchung kann diese Gewohnheiten sichtbar machen.
Sie kann andere Fragen ermöglichen, neue Zusammenhänge eröffnen und eingefahrene Vorstellungen in Bewegung bringen.
Nicht jede Untersuchung führt zu einer Lösung.
Aber sie kann verändern, wie wir ein Problem verstehen.

Ich arbeite deshalb nicht daran, Menschen vorzugeben, was sie denken sollen.
Ich schaffe Situationen, in denen sie ihre Wahrnehmung und ihre Annahmen selbst überprüfen können.

NICHT, UM
RECHT ZU
HABEN.

SONDERN,
UM ANDERS
SEHEN ZU
KÖNNEN.

STEFFEN ROLLA
KÜNSTLERISCHE FORSCHUNG UND EXPERIMENTELLE PRAXIS
ROLLA STUDIO

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