Steffen Rolla
Künstlerischer Urheber und Leitung der eigenen künstlerischen Arbeit und Untersuchungen.
Ganz einfach: rolla.studio ist der Zusammenhang, in dem Steffen Rolla Werke, Forschung, Untersuchungen und Editionen entwickelt. WHAT DIRECTS? ist ein Untersuchungsfeld. CMG ist eine mögliche Architektur, nicht das gesamte Werk.
rolla.studio
Studio für künstlerische Arbeiten, Untersuchungen, Forschung und Editionen.
rolla.studio ist das Autoren-, Werk-, Forschungs- und Editionsstudio von Steffen Rolla.
Hier entstehen eigenständige Werke, Werkkomplexe, künstlerische Untersuchungen, audiovisuelle Arbeiten, Texte, Editionen und transmediale Formen.
Die künstlerische Arbeit entwickelt sich aus Begegnungen mit Materialien, Bildern, Sprache, Klängen, Menschen, gesellschaftlichen Zusammenhängen und Situationen.
Aus dieser Praxis sind unterschiedliche Werkzusammenhänge und Untersuchungsansätze hervorgegangen.
Mit WHAT DIRECTS? besteht ein eigenständiges künstlerisches Untersuchungsfeld, das fragt, was unserer Wahrnehmung, unserem Denken und Handeln Richtung gibt.
CMG ist eine davon unterscheidbare, spezifische Untersuchungsarchitektur, die bei bestimmten Vorhaben eingesetzt werden kann.
Nicht jede Arbeit gehört zu WHAT DIRECTS?.
Nicht jede Untersuchung verwendet CMG.
DAS WERK IST GRÖSSER ALS JEDE EINZELNE METHODE UND JEDES UNTERSUCHUNGSFELD.
Steffen Rollas künstlerische Praxis bewegt sich zwischen eigenständiger Werkentwicklung, Beobachtung, Dokumentation und Untersuchung.
Materialien, Bilder, Sprache, Klänge, körperliche Handlungen und Begegnungen können Ausgangspunkte der Arbeit werden.
Dabei interessiert nicht allein, was entsteht, sondern auch, wodurch Wahrnehmung, Deutungen und Entscheidungen im Verlauf einer Arbeit Richtung erhalten.
Die Arbeiten sind nicht auf eine einzelne Methode oder ein Medium festgelegt.
Steffen Rolla arbeitet als Künstler, Designer, Videograf und Verleger.
Seine Praxis bewegt sich seit mehr als drei Jahrzehnten zwischen Gestaltung und Kunst, Bild und Kommunikation, Film und Fotografie, Material und Sprache, Klang und Raum.
Wiederkehrend geht es um Wahrnehmung, Zuschreibung, Identität, Autorschaft, gesellschaftliche Ordnungen und die Bedingungen, unter denen Bedeutung entsteht.
Die künstlerische Praxis bewegt sich zwischen Bild, Fotografie, Film, Sprache, Klang, Material, Raum, Recherche und Veröffentlichung.
Ausgangspunkt ist häufig ein Reiz aus dem Alltag:
Was daraus wird, ist zunächst offen.
Eine erste plausible Erklärung muss nicht bereits die Arbeit sein. Bedingungen können untersucht und verändert werden.
NICHT DAS MEDIUM STEHT AM ANFANG.
SONDERN ETWAS, DAS NICHT EINFACH VERSCHWINDET.
BEOBACHTEN · SAMMELN · FOTOGRAFIEREN · FILMEN · HÖREN · SCHREIBEN · RECHERCHIEREN · SCHNEIDEN · MONTIEREN · BIEGEN · REIBEN · ZERSTÖREN · GENERIEREN · VERWERFEN · VERDICHTEN · ENTSCHEIDEN
Die Arbeit besitzt kein festgelegtes Medium.
Eine künstlerische Untersuchung kann aus einer Arbeit entstehen. Eine Arbeit kann aus einer Untersuchung hervorgehen. Beides kann auch unabhängig voneinander bestehen.
Material, Sprache, Bild, Klang, Körper, digitale Systeme und räumliche Situationen können je nach Untersuchung unterschiedliche Rollen übernehmen.
Auch die autorische Position kann wechseln.
Der Urheber bleibt derselbe, während sich die Position verändern kann, aus der heraus beobachtet, entschieden, körperlich reagiert oder mit generativen Systemen gearbeitet wird.
NICHT JEDES WERK FOLGT DEMSELBEN VERFAHREN.
NICHT JEDES WERK GEHÖRT ZU CMG.
Verfahren – künstlerische Arbeitsweise Wer arbeitet, wenn ich arbeite? →
Das Studio umfasst eigenständige künstlerische Arbeiten, Werkkomplexe und übergeordnete Werkarchitekturen.
Einige Arbeiten entstehen unabhängig von einer benannten Untersuchung. Andere gehen aus Untersuchungen hervor oder werden später selbst zum Ausgangspunkt neuer Untersuchungen.
Beziehungen zu WHAT DIRECTS?, CMG, Forschung oder Archivmaterial können bestehen, ohne den Werkcharakter einer Arbeit vollständig zu bestimmen.
Werkkomplexe verbinden mehrere eigenständige Arbeiten. Werkarchitekturen können unterschiedliche Werkkomplexe in einen übergeordneten Zusammenhang bringen.
EIN WERK MUSS KEINER METHODE ANGEHÖREN, UM ALS WERK ZU BESTEHEN.
Künstlerische Forschung ist innerhalb von rolla.studio kein nachträglicher Kommentar zu bereits entstandenen Werken.
Sie kann selbst Teil der künstlerischen Praxis sein.
Untersucht werden Materialien, Wahrnehmungen, Handlungen, Entscheidungen, dokumentierte Prozesse und die Bedingungen, unter denen Zusammenhänge sichtbar oder wirksam werden.
Künstlerische Forschung kann zu Werken, neuen Untersuchungen, Editionen oder weiterführenden Fragestellungen führen. Das Ergebnis steht nicht zwingend im Voraus fest.
Nicht jede künstlerische Forschung muss innerhalb von WHAT DIRECTS? stattfinden. Nicht jede Forschung verwendet CMG.
Das geistreich-Archiv versammelt über viele Jahre entstandene Dokumentationen künstlerischer Arbeitsprozesse, Begegnungen und Unterrichtssituationen.
Diese Aufzeichnungen sind Zeugnisse vergangener Prozesse. Zugleich können sie Ausgangspunkte neuer künstlerischer Untersuchungen werden.
In einer Aufnahme begegnen wir nicht dem vergangenen Geschehen selbst, sondern seiner Dokumentation.
Was wird sichtbar? Was fehlt? Welche Entscheidungen lassen sich erkennen? Und was glauben wir über einen Menschen und seine Arbeitsweise zu wissen, weil wir einen Ausschnitt seines Handelns gesehen haben?
WAS IST GESCHEHEN?
WAS DAVON IST DOKUMENTIERT?
WAS GLAUBEN WIR DESHALB ZU WISSEN?
Investigations into what shapes how we see, think and act.
WHAT DIRECTS? ist ein eigenständiges künstlerisches Untersuchungsfeld von Steffen Rolla.
Ausgangspunkt sind konkrete Gegenstände, Materialien, Bilder, Klänge, Dokumentationen, Begegnungen und Situationen.
Untersucht werden nicht nur diese Ausgangspunkte selbst, sondern auch die Bedingungen, unter denen sie wahrgenommen, gedeutet, bewertet und zum Anlass von Handlungen werden.
Dabei können vorhandene Annahmen, Erinnerungen, Erwartungen und Entscheidungen selbst Gegenstand der Untersuchung werden.
Eine Untersuchung kann im Studio entstehen, veröffentlicht oder als physische Untersuchung mit Unternehmen, Institutionen und anderen Beteiligten durchgeführt werden.
Sie kann in einem Werk, einer Edition, einer neuen Frage oder einer veränderten Situation weiterwirken. Ihr Ergebnis steht nicht im Voraus fest.
NICHT NUR WAS WIR SEHEN, DENKEN UND TUN.
SONDERN WAS DEM BEREITS RICHTUNG GIBT.
WHAT DIRECTS? – Untersuchungen (externer Link) Künstlerische Untersuchung anfragen
Eine spezifische Untersuchungsarchitektur.
CMG – Creative Mind Gymnastics – ist aus der langjährigen künstlerischen Praxis und Forschung von Steffen Rolla hervorgegangen.
Die Architektur ermöglicht es, bereits wirksame Bedingungen, bewusste Setzungen, offene Fragen, konkrete Vollzüge und ihre Spuren miteinander in Beziehung zu setzen.
Sie kann insbesondere dort eingesetzt werden, wo Wahrnehmung, körperliche Erfahrung, Denken und Handeln innerhalb einer Untersuchung aufeinander bezogen werden.
CMG ist nicht die Voraussetzung für WHAT DIRECTS? und nicht das Ziel jeder künstlerischen Untersuchung.
Es bleibt ein eigenständiger methodischer Zusammenhang innerhalb der umfassenderen künstlerischen Praxis.
DAS WERK IST GRÖSSER ALS CMG.
DIE UNTERSUCHUNG MUSS KEINER ARCHITEKTUR FOLGEN.
Früher entstand die Arbeit aus dem Auftrag. Heute kann der Auftrag aus der Arbeit entstehen.
Künstlerische Arbeiten und Untersuchungen können in unterschiedlichen Formen veröffentlicht werden.
Dazu gehören Bücher, Filme, Audioarbeiten, Texte, physische Editionen, digitale Veröffentlichungen und Untersuchungsdokumentationen.
Eine Edition kann ein eigenständiges Werk sein. Sie kann eine Untersuchung zugänglich machen oder Material für eine weitere Untersuchung bereitstellen.
Nicht jede Edition gehört zu WHAT DIRECTS?. Nicht jede Dokumentation besitzt eigenständigen Werkcharakter.
Veröffentlichungen werden entsprechend ihrer tatsächlichen künstlerischen Funktion eingeordnet.
Website · Buch · Künstleredition · Audio · Film · Print · Objekt · Ausstellung · Installation · digitale Veröffentlichung · hybride Form
rolla.studio entwickelt und realisiert eigenständige künstlerische Arbeiten, Untersuchungen und Veröffentlichungen.
Je nach Projekt entstehen Kooperationen mit Künstlerinnen und Künstlern, Unternehmen, Kulturinstitutionen, Bildungseinrichtungen oder anderen Beteiligten. Die konkrete Zusammenarbeit richtet sich nach dem jeweiligen Vorhaben.
WHAT DIRECTS? ermöglicht auch beauftragte künstlerische Untersuchungen. Diese können von konkreten Gegenständen, Materialien, Situationen oder offenen Fragen ausgehen. Die künstlerische Fragestellung und der Untersuchungsverlauf werden dabei nicht auf die Bestätigung eines vorgegebenen Ergebnisses reduziert.
Künstlerischer Urheber und Leitung der eigenen künstlerischen Arbeit und Untersuchungen.
Entwicklung, Forschung, Produktion, Edition und Präsentation künstlerischer Arbeiten.
Eigenständiges künstlerisches Untersuchungsfeld, einschließlich beauftragter Untersuchungen.
Spezifische Untersuchungsarchitektur.
Gemeinnütziger organisatorischer Rahmen für entsprechend zugeordnete Projekte.
In den CMG-Formaten arbeitet Steffen Rolla gemeinsam mit Susanne Rolla. Susanne Rolla verantwortet Organisation, Projektmanagement und Finanzen. Sie wirkt außerdem an der Vorbereitung und Durchführung der Formate mit. Die konzeptionelle und künstlerische Entwicklung der Formate liegt bei Steffen Rolla.
rolla.studio
Dieselbe Adresse gilt für künstlerische Arbeiten und Editionen, für Untersuchungen und Kooperationen sowie für Presse, Forschung und Archiv.
ROLLA.STUDIO IST NICHT DIE ORGANISATION HINTER EINER METHODE.
ES IST DER KÜNSTLERISCHE ZUSAMMENHANG, AUS DEM WERKE, FORSCHUNG, UNTERSUCHUNGEN UND EDITIONEN HERVORGEHEN.
WHAT DIRECTS? ist darin ein eigenständiges Untersuchungsfeld. CMG ist eine spezifische Untersuchungsarchitektur. Das geistreich-Archiv dokumentiert vergangene Prozesse und kann Ausgangspunkt neuer Untersuchungen werden. Die Werke behalten ihre Eigenständigkeit. Die Untersuchungen bleiben ergebnisoffen.