DEMUT
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Lyrics
[Strophe 1]
Da steh'n sie da, in ihren hohen Hallen,
reden groß, doch keiner hört.
Verfall'ne Worte, sie zerbröckeln leise,
nichts mehr, das uns noch betört.
Ja, sie schwören Wandel, sagen, sie steh'n bereit,
doch ihre Worte… alt und leer.
Die Blicke müde, die Herzen kalt,
als wär’n sie schon längst nicht mehr hier.
[Refrain]
Oh, Demut fehlt, das Land ist leer,
zu viele Götter ohne Licht.
Wer den Sturm nicht stillen kann,
verliert den Glauben… Schritt für Schritt.
Wir suchen Hände, die uns halten,
und Stimmen, die uns Wahrheit lehr’n.
Oh, Demut fehlt, das Land ist leer,
wird niemand uns're Trauer hör’n?
[Strophe 2]
Sie sprechen von Pflicht, von großen Werten,
doch die Straßen hier sind stumm und grau.
Die Schatten wachsen, die Lichter sterben,
wo einst Träume blühten… nichts mehr genau.
Oh, sie werfen Schatten, ohne Glanz und Wärme,
nur Geister bleiben, dumpf und fern.
Wo Hoffnung Wurzeln schlug, herrscht Leere,
nur der Wind, kalt und unendlich gern.
[Refrain]
Oh, Demut fehlt, das Land ist leer,
zu viele Götter ohne Licht.
Wer den Sturm nicht stillen kann,
verliert den Glauben… Schritt für Schritt.
Wir suchen Hände, die uns halten,
und Stimmen, die uns Wahrheit lehr’n.
Oh, Demut fehlt, das Land ist leer,
wird niemand uns're Trauer hör’n?
[Bridge]
Sag, wann wurd'n sie so groß,
die Götter ohne Herz,
wann hat der Boden aufgehört zu atmen,
wann ließen sie das Dienen liegen,
und war'n nur noch Masken auf'm Thron?
Wir brauchen keine großen Worte,
wir brauchen kein Feuerwerk,
nur 'n Herz, das leise schlägt,
'n Herz, das mit uns spricht.
[Refrain]
Oh, Demut fehlt, das Land ist leer,
zu viele Götter ohne Licht.
Wer den Sturm nicht stillen kann,
verliert den Glauben… Schritt für Schritt.
Wir suchen Hände, die uns halten,
und Stimmen, die uns Wahrheit lehr’n.
Oh, Demut fehlt, das Land ist leer,
wird niemand uns're Trauer hör’n?
[Outro]
Da steh ich… verloren, wie 'n alter Schuh,
mit Taschen voller Träume,
doch die Straße… sie ist kalt.
Kein Mensch… kein Licht…
nur Geister in der Nacht.
Die Großen da oben…
sie reden, ja …
reden wie kaputte Jukeboxen,
doch keiner hört,
keiner fühlt …
keiner sieht das Leid.
Vielleicht…
sind wir nur Schatten,
nur ein halber Traum,
verloren…
zwischen gestern und… nichts.
Gott sei uns selig…
wenn noch wer hinhört.
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Fassungen
-
Deutsche Originalfassung
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Werkdaten
- Autor / künstlerische Verantwortung
- Steffen Rolla
- Werkart
- Song
- Medium
- Audio
- Sprache
- Deutsch
- Verhältnis zu CMG
- Eigenständig