geistreich

Archiv einer künstlerisch-vermittelnden Praxis, 2009–2024.

geistreich entstand als Akademie und digitale Veröffentlichungsplattform für künstlerische Verfahren. Gemeinsam mit rund 80 Lehrenden wurden Arbeitsprozesse konzipiert, aufgezeichnet, montiert und als Videokurse veröffentlicht.

rolla.studio erschließt dieses Material heute neu: nicht als Fortsetzung der Akademie, sondern als Archiv aufgezeichneter Vollzüge.

Über geistreich →
Rot. Struktur in Spannung
Vollzug · Kamera · Montage · Videowerk

Still aus: Rot. Struktur in Spannung, Gabriele Musebrink

01 KONZEPTION

Mit einer Lehrperson wird ein künstlerischer Arbeitsprozess für die Aufzeichnung vorbereitet.

02 VOLLZUG

Die Lehrperson arbeitet mit Material, Körper, Erfahrung und Sprache.

03 AUFZEICHNUNG

Die Kamera beobachtet Handlung, Material, Sprache, Zeit und Raum.

04 MONTAGE

Das aufgezeichnete Geschehen erhält Auswahl, Rhythmus und mediale Ordnung.

05 VERÖFFENTLICHUNG

Der Vollzug wird als Videokurs zugänglich.

Rot. Struktur in Spannung
Gabriele Musebrink

Gabriele Musebrink

Malerei · Material

Rot. Struktur in Spannung

53:13

Kein Kurs ohne vorausgehenden Vollzug.

Als Werk

Der künstlerische Vollzug gehört der jeweiligen Lehrperson. Materialentscheidungen, Handlungen und entstehende Arbeiten bleiben Teil ihrer Praxis.

Als Kurs

Konzeption, Kamera, Gespräch, Auswahl, Montage und Veröffentlichung überführen den Vollzug in eine mediale Form.

Der Blick von 2026

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GABRIELE MUSEBRINK · 2010–2020

20 Kursprojekte

Mit der Musebrink-Edition beginnt die neue Erschließung des geistreich Archivs.

Weitere künstlerische Positionen aus dem geistreich Archiv folgen.

Das geistreich Archiv gehört zum Werkzusammenhang von Steffen Rolla und wird von rolla.studio neu erschlossen.

Die darin dokumentierten künstlerischen Arbeiten, Verfahren und Vollzüge bleiben Werke und Positionen der jeweiligen Künstlerinnen und Künstler.

Die heutige Auswahl, Ordnung, Montage und redaktionelle Erschließung ist davon zu unterscheiden. Sie bildet die gegenwärtige Autorenperspektive auf das historische Material.